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Nachrichten am 8. Mai 2008

Gute Reisernte trotz Überschwemmungen

Es mutet fast wie ein Wunder an: Trotz der schweren Überschwemmungen in einigen Anbaugebieten fällt die Reisernte in Ecuador besser aus als im Vorjahr. Nach Angaben von Ecuadors Landwirtschaftsministerium erwarten die Reisbauern eine Ernte von insgesamt 607 000 Tonnen. Das sind voraussichtlich 100.000 Tonnen mehr als im vergangenen Jahr geerntet wurden. Reis zählt zu den wichtigsten Grundnahrungsmittel in Ecuador. Er fehlt bei kaum einer Mahlzeit.

Engere Partnerschaft mit Brasilien geplant

Partner in Sicherheitsfragen gesucht: Ecuador möchte künftig in Sicherheitsfragen enger mit Brasilien zusammenarbeiten. Das vereinbarten Delegationen aus beiden Ländern vorige Woche bei einer Konferenz in Quito. Brasiliens Verteidigungsminister Nelson Jobim lud Ecuador ein, sich an der Gründung eines südamerikanischen Sicherheitsrates zu beteiligen. Ziel müsse sein, so der Minister, dass die südamerikanischen Staaten bezüglich ihrer Sicherheits- und Verteidigungspolitik enger zusammenarbeiten. Vor allem Ecuador kommt dieser Vorschlag gelegen. Das Land hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit den USA auf dem Gebiet der inneren und äußeren Sicherheit deutlich einzuschränken. Hintergrund ist der Verdacht, dass der US-Geheimdienst CIA das ecuadorianische Militär unterwandert.

Kurzurlauber bevölkern Ecuadors Strände

Brückentag beschert volle Strände: Viele Hotels an Ecuadors Küste waren am vergangenen Wochenende restlos ausgebucht. Der Grund dafür war ein populärer Brückentag am 2. Mai. Dieser bescherte vielen Ecuadorianern einen willkommenen Kurzurlaub. Viele Leute zog es dabei an die Strände in den Provinzen Guayas und Esmeraldas. Allein im beliebten Badeort Atacames wurden an den vier Tagen rund 40.000 Hotelgäste gezählt.

Weniger Überfälle auf Touristen in Quito

Deutlicher Rückgang zu verzeichnen: Die Zahl der Überfälle auf Touristen in Ecuadors Hauptstadt Quito hat abgenommen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der städtischen Sicherheitsbehörden 282 Übergriffe auf Touristen angezeigt. Im Jahr 2005, das als Vergleichszeitraum angegeben wurde, hatte man 474 Überfälle auf Touristen registriert. Der Rückgang anhand dieser Vergleichszahlen beträgt rund 40 Prozent.

Staat spendiert Schulbücher für neun Millionen Dollar

Freude für Millionen Schulkinder: Das ecuadorianische Bildungsministerium und die Provinzverwaltungen sponsern Schulbücher im Wert von neun Millionen US-Dollar. Das wurde vorige Woche aus ecuadorianischen Regierungskreisen bekannt. Demnach sollen die Bücher mit Beginn des neuen Schuljahrs landesweit an rund zwei Millionen Schüler verteilt werden. Eine Lernmittelfreiheit wie in an vielen Schulen Deutschlands gibt es in Ecuador nicht. Hier muss in der Regel der gesamte Schulbedarf an Heften und Büchern gekauft werden. Für viele Familien stellt das jedes Jahr eine immense Investition dar.

Liga Quito steht im Viertelfinale der Copa Libertadores

Liga unter den acht besten Fußballklubs in Südamerika: Liga Quito ist mit zwei großartigen Spielen gegen den argentinischen Spitzenreiter Estudiantes de La Plata ins Viertelfinale der Copa Libertadores eingezogen. Das Hinspiel vor einer Woche in Quito hatte Liga mit 2:0 für sich entschieden. So konnte das Team aus Ecuadors Hauptstadt am Dienstagabend eine knappe 1:2-Niederlage beim Rückspiel in Argentinien verkraften. Die Copa Libertadores ist das südamerikanische Gegenstück zur europäischen Champions League.

Im Andenhochland setzt sich zu Wochenbeginn die Sonne durch

Zum Schluss wie immer der Blick aufs Wetter: Bedeckt und kühl war es bis zum Sonntag im Andenhochland. Zu Beginn der Woche setzte sich die Sonne jedoch immer öfter durch. Die Höchsttemperaturen kletterten in der Hauptstadt Quito auf fast 25 Grad. So war zumindest tagsüber die Sommerkleidung deutlich in der Mehrheit.

 
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