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Das HCJB World Radio-Ingenieurzentrum in Elkhart
1989 verstärkten Missionare von Trans World Radio, Serving in Mission (SIM) und der Far East Broadcasting Company das Team von HCJB. Unzählige Freiwillige – darunter auch Rentner und Studenten – leisteten und leisten wertvolle Arbeit mit ihrer Erfahrung und Zeit, die sie einbringen. Die ersten beiden von vielen High-Tech-Sendern erreichten Ecuador anfangs 1990 auf dem Land- und Seeweg. Aus Frankreich wurde daraufhin berichtet: "Das Signal der neuen Sender ist wie das der lokalen FM-Sender!" Um in Länder senden zu können, die bisher von der Guten Nachricht nicht erreicht worden waren, entwickelten die Ingenieure tragbare Aufnahmestudios sowie FM-Sender in Koffergröße. Mit einer hohen Antenne können diese Sender in einen Umkreis von 60 und mehr Kilometern senden. Missionare können mit Hilfe dieser Sender lokale Sendungen in Städten oder isolierten Gebieten ausstrahlen. Viele dieser tragbaren FM-Sender wurden von christlichen Organisationen für Einsatzgebiete in der ganzen Welt bestellt. Sie sind nun in den USA, Europa, Afrika und Lateinamerika im Einsatz. Warum die Sender nicht gekauft wurden
Der Kostenfaktor war jedoch nicht alleine ausschlaggebend dafür, dass die Sender nicht gekauft wurden. Sie mussten auch speziellen Anforderungen genügen. So müssen sie z.B. in großer Höhe funktionieren können, schnelle Frequenzwechsel zulassen, wenig störanfällig sein etc. |

1986 begannen einige HCJB-Missionare Büroräume und einen Maschinenraum in der Crown International-Niederlassung in Elkhart, Indiana USA zu errichten. Offiziell wurde die HCJB World Radio-Ingenieurabteilung dann 1987 in Betrieb genommen. Immer mehr Mitarbeiter kamen hinzu und so konnte das Team einen 100 000 Watt starken Kurzwellensender entwickeln und bauen.
Ein in der freien Wirtschaft gebauter 100 000 Watt-Sender kostet inklusive Verschiffung und Ersatzteilen mehr als 750 000 Euro. Mit Hilfe der hochqualifizierten HCJB-Ingenieure und -Techniker, der Mitarbeiter anderer Missionsgesellschaften und der unzähligen Freiwilligen reduzierte sich der Preis jedoch um die Hälfte.

