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Das Loreto-ProjektÖstlich von Quito in den Bergen Ecuadors ist im Einzugsgebiet des Papallacta-Flusses ein neues Wasserkraftwerk gebaut worden. Im Jahr 1965 nahm HCJB in Papallacta das erste Kraftwerk in Betrieb, welches vom Loreto-Stausee gespeist wird. Die ursprüngliche Leistung betrug 1500 kW. 1982 wurde eine zweite Maschinengruppe mit einer Leistung von 4200 kW installiert. Gleichzeitig baute man am Papallacta-Fluss ein Reservoir, um Wasser für den täglichen Verbrauch zu fassen. Das Projekt umfasste eine Erhöhung des Loreto-Staudammes um 3.3 m, die Errichtung einer Maschinenhalle am Zusammenfluss von Rio Papallacta und Rio Baños, die Installation einer Pelton-Turbine und eines Generators mit 2050 kW Leistung sowie den Bau einer Druckleitung vom Loreto-See zur neuen Maschinenhalle. Das Loreto-Wasserkraftwerk liegt mitten in einem Naturschutzgebiet. Deshalb war eines der Hauptziele der Ingenieure, beim Bau die natürlichen Gegebenheiten so wenig wie nötig zu verändern. Wissenswertes über Wassserturbinen Reaktionsturbinen werden im Allgemeinen bei niederen und mittleren Wasserfallhöhen verwendet, wo viel Wasser zur Verfügung steht. Die Hauptenergie entsteht im Bereich des Turbinenrades. Zwei Beispiele von Reaktionsturbinen sind Francis- und Kaplanturbinen. Bei großen Fallhöhen werden in der Regel Impulsturbinen verwendet. In diesen Turbinen geschieht die Energieübertragung dadurch, dass ein oder mehrere Wasserstrahlen auf die Schaufeln des Laufrades aufschlagen. Die gebräuchlichste Impulsturbine ist die Peltonturbine. Kraftwerke, die von Stauseen gespeist werden, verwenden normalerweise diesen Turbinentyp. Eckdaten des Loreto-Projekts
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