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Adelina Fehr1.- Steckbrief
Einsatzjahr: von Dezember 1996 bis Februar 1997.
Dauer: drei Monate
Aufgabenbereich bei HCJB: Ich arbeitete in der deutschen Abteilung mit, in der Beantwortung und Bearbeitung von Hoererpost, bei der Vorbereitung von einigen Programmen, wie "Altenstuebchen" (wie die Sendung fuer aeltere Hoerer in Suedamerika damals hiess) und einer Liedersendung. Ausserdem half ich bei anliegenden Bueroarbeiten bin, beim Aufraeumen von Buerorauemen, Archiven, usw.
Arbeit heute: Heute bin ich hauptamtlich Jugendarbeiterin meiner Gemeinde (mit etwa 250 Jugendlichen), und bin gleichzeitig auch im Buero der Gemeinde als Sekretaerin taetig. Ausserdem mache ich eine Sendung in dem einzigen Missionssender hier im paraguayischen Chaco, bei Radio ZP-30. Die Sendung traegt den Titel "Kirchen- und Missionsnachrichten".


2.- Fragen zum Einsatz
Was bedeutete Dir dieser Einsatz bei HCJB?

Der Einsatz bei HCJB in Ecuador ist mir heute noch in wunderbarer Erinnerung. Vor allem sind mir durch diesen Einsatz mehr und mehr die Augen und das Herz fuer Weltmission geoeffnet worden. Auch der Kontakt mit den Hoerern hat mich stark beeindruckt. Da mir Seelsorgearbeit damals schon sehr am Herzen lag, war es mir von besonderer Bedeutung, wie intensiv der Kontakt vor allem mit den suedamerikanischen Hoerern war, und wie man per Korrespondenz auf sie und ihre Noete eingehen konnte. Auch hat in Ecuador mein Interesse an der eigentlichen Radioarbeit begonnen und ich habe da auch so einige Faehigkeiten dafuer erworben, die ich dann spaeter nach dem Abschluss eines Bibelseminars (2 Jahre nach dem HCJB-Einsatz) direkt bei dem Missionssender Radio ZP-30 einsetzen konnte.

Höhepunkte? Was hast Du dazu gelernt? Inwiefern haben sich diese Erfahrungen weiter auf Dein Leben ausgewirkt?
Also, ich muss zusammenfassend sagen, die 3 Monate in Ecuador sind von grundlegender Bedeutung fuer mein Leben gewesen, und ich bin mir sicher,dass Gott dahinterstand. Vor allem hat er mir auch gezeigt, dass ich mit Ihm Grosses wagen kann, was ich mir vorhin selber nicht einmal zugetraut haette, zum Beispiel alleine in ein fremdes Land zu reisen, Mut zu haben ihn vor Leuten im Flugzeug, im Park oder sonstwo zu bezeugen.... Besondere Freude hatte ich auch daran, bei HCJB Menschen aus verschiedenen Laendern, Kulturen und Sprachen kennenzulernen. Auch die Jugendgruppe einer spanischen Gemeinde, die ich oefters besuchte, war mir bereits ans Herz gewachsen.

Welche Möglichkeiten siehst Du, dich in Zukunft für die Mission durch HCJB einzusetzen: Arbeit, Publicity, Fürbitte, Finanzen?
Wie ich mich in Zukunft fuer HCJB einsetzen moechte: Vor allem durch das Gebet, eventuell auch finanziell, und wenn Gott mich dazu berufen sollte, auch wieder durch die direkte Mitarbeit bei HCJB. Vor allem sehe ich aber jetzt meine Moeglichkeit zur Unterstuetzung der HCJB-Arbeit darin, indem ich im Radiosender hier von der Arbeit informiere, und die Hoerer zum Gebet fuer HCJB ermutige.
 
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