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Zeugnis von Horst Rosiak"Warum ich Christ bin? Nun, da muss ich zurückgehen in meine Jugendzeit. Schon als Kind war ich fest davon überzeugt, dass es Gott gibt. Aber diese Vorstellung von einem Gott war sehr allgemein und spielte letztendlich nur dann eine Rolle, wenn ich in irgendeiner Not war. Ansonsten ging ich in keine Kirche und hatte nur ein geringes Wissen über den Glauben, das aus dem Religionsunterricht herrührte. Da meine Mutter der evangelischen Kirche angehört, wurde ich mit zwölf Jahren zum Konfirmandenunterricht angemeldet. Hier erfuhr ich, dass der Glaube an Gott keinesfalls passiv ist. Ich lernte, welchen Stellenwert Jesus Christus im Leben eines jeden Menschen einnehmen sollte. Davor hatte Jesus für mich keine Bedeutung. Doch hier hörte ich zum ersten Mal, dass jeder sich persönlich zu Jesus Christus bekehren muss. Vieles konnte ich damals noch nicht voll verstehen, aber ich erkannte, dass dieser Schritt für mein Leben entscheidend ist. Mit einer kirchlichen Mitarbeiterin habe ich im Gebet bewusst mein Leben in die Hände Gottes gelegt. Regelmäßig besuchte ich die Gottesdienste und den Jugendkreis und lernte über die Jahre hinweg, wie gut es ist, bewusst mit Gott zu gehen. Nun lebe ich nicht mehr zwischen 'Pech oder Schwein' (Pech oder Schwein gehabt), sondern bin mir gewiss, dass mein Leben kein Zufallsprodukt ist und ich nicht einem willkürlichen Schicksal ausgeliefert bin. Mein Leben steht unter der Gnade und Liebe Gottes. Das macht mein Leben erst lebenswert!" |



