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ImageBritta Reiche

1.- Steckbrief_

Einsatzjahr: 2005 Dauer: 8 Wochen

Aufgabenbereich bei Radio HCJB:

In der Deutschen Abteilung habe ich Interviews gegeben, Predigten editiert, die passenden Lieder dazu gesucht, das Programm anmoderiert und am Computer fertiggestellt. Bei dieser Arbeit an den Predigten hat Gott mich auch persönlich angesprochen.

Für die Kindersendung habe ich eine Geschichte vorbereitet, die Sprecher dazu gesucht und den Beitrag im Studio aufgenommen. Für die Nachrichtensendung habe ich über meine Reiseerfahrungen in Ecuador berichtet. Weiter habe ich Übersetzungen gemacht und Andachten gehalten. Insgesamt habe ich hauptsächlich selbständig arbeiten können.

Einsatz heute:

Nach dem Arbeitsdienst an der Bibelschule Wiedenest werde ich ab Dezember 2005 in einer englisch-/deutschsprachigen Gemeinde in Linz, Österreich ein Jahrespraktikum machen.


2.- Fragen zum Einsatz:

Was bedeutete Dir dieser Einsatz bei HCJB:

In meiner kleinen Heimatgemeinde habe ich oft nicht gesehen, dass Gott sein Reich in jedem Land dieser Welt baut. Die Zeit in Ecuador hat in jeder Hinsicht meinen Horizont erweitert. Mir ist ganz neu klar geworden, dass Gott überall auf der Welt Menschen bewegt, ihnen nachgeht und sie zu sich zieht. Überall gibt es Christen, Menschen die Jesus von Herzen nachfolgen. Seit 75 Jahren benutzt Gott das Missionswerk Radio HCJB dazu, um sein Wort per Radio und Fernsehen zu verkünden. Mir ist wieder neu bewusst geworden, dass Gott auf unterschiedliche Art und Weise Menschen, die frohe Botschaft bringt. Das hat mich sehr ermutigt.


Höhepunkte:

Vor allem habe ich die Sonne genossen, die in Ecuador von Mai bis Oktober fast ununterbrochen scheint. In den restlichen Monaten ist Regenzeit. Mir haben die Ausflüge sehr viel Spaß gemacht, die Dschungeltour in die Nähe von Mishualli, die Fahrt zum Äquator „Mitad del Mundo“ genannt, der Folklore-Markt in Otavalo hat mir gut gefallen und die Geschäfte in Cumbaya, wo es schöne ecuadorianische Möbel gibt. Der Ausflug nach Mindo war erlebnisreich. Dort gibt es Kolibris, die 80 mal pro Sekunde mit ihren Flügeln schlagen.

Außerdem durfte ich die Schulungs- und Gemeindegründungsarbeit von dem einheimischen Pastor Pedro Acosta kennen lernen. Er und sein Team haben mich und noch andere Working Visitor von HCJB mitgenommen in ein Dorf außerhalb von Quito. Mich haben die ärmlichen und unhygienischen Verhältnisse der Menschen dort sehr betroffen gemacht. Gleichzeitig war ich von ihrer herzlichen Gastfreundschaft und freundlichen Ausstrahlung tief bewegt. Sie fragten uns, wann wir wieder kommen.


Was hast Du dazu gelernt?

Neben der direkten Arbeit am Sender habe ich bei diesem Einsatz viel über Land und Leute in Ecuador gelernt. Mir fiel auf, wie sehr die Menschen in Ecuador den katholischen Glauben mit Aber- und Geisterglauben vermischen. Es hat mich traurig gemacht zu sehen, dass sie Menschen ihr Herz an tote Figuren hängen und ihr Glück von ihnen abhängig machen. Dies hat leider nichts mit der lebendigen Botschaft Jesu Christi zu tun.


Welche Möglichkeiten siehst Du, dich in Zukunft für die Mission einzusetzen?

Da die Gemeinde in Linz eine Gründungsarbeit ist, wird es viel zu tun geben. Einer meiner Aufgaben wird sein, im Gottesdienst zu übersetzen. Am wichtigsten ist mir, den Menschen Zeit zu schenken und ihnen Gottes Liebe und Gnade nahe zu bringen
 
Radio HCJB - Die Stimme der Anden, Casilla 17-17-691 Quito
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