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Anne Coronel


1.- Steckbrief

Einsatzjahr: 2005/2006 Dauer: 5 Monate

 
Aufgabenbereich bei Radio HCJB:

Auflesen von Andachten, Produktion von diverse Reportagen und Hörspielen, Interviews (Beiträge für die Jugendsendung Chevere), Gestalten der Weihnachtskarte, Betreuung der Hörerpost, Editieren von alten Sendungen, Produktion der Predigtsendung “aktuelles aus dem alten Buch”

 
Einsatz heute:

Studentin für Germanistik und Rhetorik

 

2.- Fragen zum Einsatz

Was bedeutete Dir dieser Einsatz bei HCJB?

Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich diesen Einsatz hier machen durfte. Und ich kann ganz sicher sagen, dass Gott mich hier haben wollte. Mit einem sehr glücklichem Herzen werde ich nun nach Deutschkand zurückgehen.

Außerdem habe ich einen Einblick in die Missionsarbeit bekommen und somit auch selber neue Perspektiven für mein Leben entdecken dürfen.

 

Höhepunkte:

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll… Auch wenn mir die Arbeit im Radio riesen Spass gemacht hat, war ich auch immer sehr froh, wenn ich direkt mit den Leuten zu tun hatte. So ergab sich z.B. ein Höhepunkt für mich, als ich auf der Müllkippe in Zambiza bei der Weihnachtsfeier für die dort lebenden Kinder mithelfen durfte.

Was auch klasse war, war der Caravana Medica Trip, den ich mit einem Ärzteteam aus dem Hospizal “ Vos Andes” unternehmen durfte. Einen Woche lang haben wir Menschen aus einem Bergdorf namens “ El Troje” medizinisch behandelt und versorgt.

Dann war eigentlich auch noch fast jedes Wochenende ein Höehpunkt für mich, weil ich in diesen Tagen Reisen konnte. Gerne erinnere ich mich da an unseren spannenden Dschungeltrip (oder als wir mit einem kleinen Flugzeug in den Dschungel reingeflogen sind, um dort Missionare zu besuchen, und ein Wasserprojekt von HCJB kennen zu lernen), an die Küste, an die Berggegenden, an die schönen Städte und an die vielen weiteren Attraktionen, die Ecuador bietet, zurück.

 

Was hast Du dazu gelernt?

Ich habe hier alle möglichen verschiedenen Berufe kennen lernen und ausprobieren dürfen. Sei es in erster Linie die Radioarbeit, der Lehrerberuf, die Arbeit im Kinderheim, die medizinische Arbeit…

In der deutschen Abteilung von Radio HCJB hat mir der persönliche Kontakt mit den Hörern gefallen. Dabei habe ich gelernt, dass nicht einfach nur Sendungen und Sendungen produziert werden, sondern dass es den Leuten hier wirklich ein Anliegen ist, die Liebe Gottes weiterzugeben. Es steckt ehrlich was dahinter.

In meiner ganzen Zeit hier habe ich außerdem gelernt, mehr auf Gott zu vertrauen und einfach alles, seine ganzen Probleme und Sorgen bei ihm abzulegen. Ich hab gelernt mich fallen zu lassen.

Außerdem habe ich hier nicht nur dazu gelernt, sondern auch viel kennen gelernt. Wie zum Beispiel meine Familie, die ich teilweise vorher nicht kannte. Mein Vater ist Ecuadorianer und so lebt seine Familie hier in Ecuador. Es war wirklich sehr interessant sich selbst und seine Wurzeln ganz neu zu entdecken.

Welche Möglichkeiten siehst Du, dich in Zukunft für die Mission einzusetzen?

Da ich jetzt erst mal in das Studentenleben eintreten werde, wird dies meine Zeit wohl ziemlich in Anspruch nehmen. Aber ich weiß, dass Gebet ganz schön viel bewirken kann und deshalb werde ich auch weiterhin die Mission durch Gebet unterstützen.

Wenn es mein Zeitplan zulässt, werde ich weiterhin Jugendarbeit in unserer Gemeinde machen. Denn das erste Missionsfeld befindet sich direkt vor unserer Haustüre. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, was Gott noch alles in meinem Leben vor hat.
 
Radio HCJB - Die Stimme der Anden, Casilla 17-17-691 Quito
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